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Heilfasten

nach Hildegard von Bingen:

Entsäuern, Entgiften und Entschlacken

 

"Begleitetes Heilfasten"

nächster Termin Infoabend: Frühjahr 2019

Beginn nächste begleitete Heilfastenwoche: Frühjahr 2019

bei Interesse melden Sie sich bitte bei mir, damit ich Sie auf die Teilnehmerliste setzten kann

Besonders beliebt unter den Fastenarten ist die Heilfastenkur nach Hildegard von Bingen. Diese wirkt sich besonders gut auf unsere Gesundheit aus. Was Sie genau zur Durchführung der Kur benötigen und wie man am besten nach Hildegard von Bingen fastet, können Sie bei mir in einem persönlichen Gespräch oder an einem der zweimal im Jahr stattfindenden Infoabende zum Heilfasten erfahren.

Die Medizin der heiligen Hildegard von Bingen ist eine ganzheitliche Medizin, weil sie alle Bereiche des Menschen in ihre Behandlung mit einbezieht und Körper, Geist und Seele in einem individuellen Behandlungskonzept berücksichtigt werden. Es werden nicht nur die organischen Beschwerden behandelt, sondern ebenso auch der Geist und die Seele. Heute wissen wir: Die Seele entscheidet mit, ob wir gesund oder krank werden und die Seele braucht ebenso heilende Maßnahmen wie der Körper.

Viele ihrer Rezepturen oder Hinweise hat Hildegard von Bingen der Seele gewidmet, wobei der „frohmachende“ Dinkel oder der auch auf die Psyche wirkende Fenchel wichtige Nahrungsmittel sind. Ganzheitliche Therapie umfasst auch Tipps zur gesunden Lebensführung. Aus diesem Grund sollten unsere Nahrung, Essen und Trinken ausgewogen sein und wir sollten in allen Dingen Maß halten.

Die Säulen der Hildegard-Medizin sind die Ernährung, Lebensführung, die Heilmittel, Edelsteine, Fasten, Aderlass und Schröpfen sowie die eigene von ihr beschriebene Seelenheilkunde.

Durch Hildegard-Fasten mehr Energie erlangen

Ich möchte Ihnen das Fasten oder die Reduktionskost als Start in eine erfolgreiche Therapie empfehlen, wenn Sie unter Beschwerden leiden. Wird die Umstellung der Ernährung durch den Aderlass unterstützt, haben Sie schon sehr viel für Ihre Gesundung getan. Eine Fastenkur eignet sich bei allen Beschwerden. Die Reduktionskost ist nicht so streng und kann praktiziert werden, wenn jemand nicht fasten kann oder erst einmal sanft einsteigen möchte.

Die praktische Dinkel- Reduktionskost ist einfach umzusetzen:

Diese Form des Fastens ist eine sehr milde Fastenform, die ohne jegliches Gesundheitsrisiko über mehrere Monate hinweg angewendet werden kann. Sie erweist sich bei Übergewicht, aber auch bei Bluthochdruck und Stoffwechselerkrankungen als besonders wirksame Methode.

Nicht fasten sollten Schwangere, Krebskranke, Menschen mit schweren Leber- oder Nierenerkrankungen, Herzerkrankungen oder Patienten mit psychischen Leiden. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie fasten können, fragen Sie bei mir nach.

Der Effekt des Fastens ist eine tiefgreifende körperliche Reinigung und Entschlackung. Meist normalisiert sich der Blutdruck, das Herz wird entlastet und auch rheumatische Schmerzen lassen nach. Auch auf die Seele hat das Fasten einen Einfluss. Hildegard schreibt: „Die Seele wird von ihren Lastern und Vorurteilen befreit, und der Körper von seinen Gift- und Schlackenstoffen“.

Das strenge Hildegard-Fasten wird folgendermaßen praktiziert:

1.      Beginnen Sie mit zwei bis drei Entlastungstagen – das bedeutet, dass Sie auf Wurst, Fleisch und Käse verzichten. Geeignet an den Entlastungstagen ist Habermus, Dinkelbrot, Fencheltee und Dinkelkaffee. Auch Genussmittel sollten Sie meiden. Verzehren Sie gekochtes Obst (Äpfel, Birnen) und Gemüse – in keinem Fall aber Rohkost. Vor dem Aufstehen nehmen Sie während der ganzen Kur einen Ingwer-Ausleitungskeks zu sich (z.B. von Naturprodukte Hangler, Salzburg), den Sie gut einspeicheln. Dadurch wird die Darmentleerung angeregt. Die Ausleitungskekse nannte Dr. Hertzka ein Universalheilmittel, da sie den Körper von Giftstoffen reinigen.

2.      Nach den Entlastungstagen folgt das eigentliche Fasten. Sechs Tage lang wird lediglich Flüssigkeit aufgenommen – streng nach Hildegard Fencheltee und Dinkelkaffee sowie Wasser. Nach der Fastenwoche beginnen Sie mit leichter Kost (wie bei den Entlastungstagen). Alle entgiftenden Maßnahmen nach Hildegard sind während der Fastenkur erlaubt und sinnvoll. Wie zum Beispiel ein Schwitzbad (Sauna), Bäder, Schröpfen und Massagen. Zwei bis dreimal sollten Sie in der Fastenwoche den Darm von alten Stuhlresten reinigen, z.B. durch das Bärwurz-Birnenmus.

Dinkelbrot-Fasten

Das Dinkelbrot-Fasten kann, ganz nach persönlichem Bedürfnis, mehrerer Wochen lang durchgeführt werden. Es ist wichtig, Dinkelbrot zu nehmen, da nur reiner Dinkel alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe und Spurenelemente enthält. Das Dinkelfeinmehl hat alle Vitalstoffe, die der Körper braucht. Deshalb kann man je nach Vorliebe mit Dinkel-Weißbrot oder mit Dinkel-Mischbrot fasten. Dinkel-Vollkornbrot liegt zu schwer im Magen und Darm.

Zwei Tage vor Fastenbeginn, also an zwei sogenannten Entlastungstagen, ernährt man sich fettarm und verzichtet auf Hartkäse und Fleisch. Zusätzlich nimmt man das Birnenmus ein, um den Körper bei der Ausleitung von Schlackenstoffen zu unterstützen. An den Brotfastentagen isst man grundsätzlich drei Mal täglich zwei Tage altes – am besten selbst gebackenes – Dinkelbrot und trinkt Kräutertees. Es wrd nur soviel Brot gegessen, bis sich ein Sättigungsgefühl einstellt.

Wer einen größeren Fastenerfolg erzielen möchte, oder für mollige, deren Verdauung träge ist, empfiehlt es sich, wenn die Mittagsration durch eine Portion Dinkel-Kopfsalat ersetzt wird und die Abendmahlzeit aus einer dünnen Dinkel-Griessuppe besteht.